Zu einer Reise nach Karpathos gehört auf jeden Fall auch der Besuch in Olympos, dass als das schönste Bergdorf in der Ägäis gilt. An den Hängen eines Bergkegels kleben die Häuser förmlich am Hang, der auf der meerabgewandten Seite liegt und der Ort daher vom Merr aus nicht zu sehen ist. Olympos war wohl viele Jahre Rückzugsort und Schutz vor Überfällen. Der Ort wirtschaftete autark und auch heute scheint die Zeit stehengebleiben zu sein: die Strasse nach Olympos ist noch nicht durchgehend asphaltiert und der Ort wurde erst 1980 an das Stromnetz angeschlossen. Wir begannen unseren Besuch mit einer Schiffsfahrt von Pigadia zu dem Olympos vorgelagerten Hafen Diafani.
Pfarrkirche
Blick in eine steil abfallende Seitengasse
Das tägliche Leben in Olympos...
Der Rückweg von Olympos nach Diafani führte uns zunächst abwärts in ein Flussbett, dann weiter auf eine Hochebene zum Weiler Avlona. Der letzte Teil des Weges verlief über den Grat einer am Meer liegenden Bergkette, von wo aus man den Hafen bereits sehen konnte. Das Schiff brachte uns nach Pigadia zurück, wo wir zum Abendessen in einer Hafentaverne einkehrten und den Sonnenuntergang geniessen konnten.