Den Ausgangspunkt dieser Wanderung, das kleine Dorf Laerma im Innern der Insel, erreichten wir nach einer kurzen Busfahrt und starteten von dort in Richtung Moni Thari. Der Weg führte uns teils durch Anbauflächen, teils durch kleine Waldflecken. Nach einer guten Stunde erreichten wir das Kloster.
Das Kloster Thari ist eines der ältesten der Insel, die Kirche stammt aus dem 14. Jahrhundert. Die hier lebenden Mönche suchen nicht nur ihren Weg zur eigenen Seligkeit, sie sind auch nach aussen recht aktiv: sie feiern Messen in den umliegenden Dörfern, betreiben einen Radiosender und ein Ferienheim für Kinder, und im Klostergarten befindet sich ein Taufbecken, in dem Erwachsene zu orthodoxen Christen getauft werden können.
Der weitere Weg führte uns durch dichte Wälder zurück in Richtung Ostküste. Wir erreichten den Ort Asklipiío, wo wir uns in der Taverne stärkten bei Tsaziki und Brot, gebratenen Auberginen oder griechischem Salat. Natürlich gab es auch genügend Getränke gegen den mittlerweile bemerkbaren Durst.
Der Ort ist nach Äskulap, dem Gott der Heilkunst benannt. An der Stelle, wo einst sein Tempel stand, steht heute eine Marienkirche, die wegen ihrer restaurierten Fresken sehenswert ist.
Oberhalb des Dorfes befindet sich eine Johanniterburg, die wir nach der Einkehr über einen etwas steileren Weg “erstürmten”.
Die letzte Etappe führte uns nach Kiotari, einem Ort an der Ostküste, wo wir von unserem Bus erwartetet wurden, um uns zurück nach Archangelos zu bringen.