Mit dem Bus fuhren wir zunächst nach Dimilia, wo unsere Wanderung begann. Die erste Station war Agios Nikolaos Fountoukli, eine kleinen Kirche aus dem 14. Jh., die von einem hohen byzantinischen Beamten und seiner Frau erbaut wurde, als ihre Kinder einer Pestepidemie erlegen waren.
Im Inneren der Kirche sind alle Wände mit Fresken verziert. Auf einem Fresko neben dem Seiteneingang ist zu erkennen, was die Eltern für ihre Kinder erhofften: sie befinden sich im Paradies, angedeutet durch Weinranken und kleine Vögel.
Weiter ging es über eine Schotterpiste, bergauf und bergab, teilweise durch Wald, aber meist der Sonne gnadenlos ausgesetzt. Um die Mittagszeit erreichten wir Salakos, ein verschlafenes Dorf mit einem kleinem Dorfplatz. In einer Taverne liessen wir uns nieder, genossen den Schatten und stärkten uns für den weiteren Weg.
Der letzte Teil der Wanderung führte uns zum Profitis Ilias, dem zweitgrössten Bergmassiv der Insel. Zunächst hatten wir einen steileren Aufstieg zu bewältigen, der auf ein Plateau mündete. Von hier hatten wir einen schönen Blick auf Salakos, die Westküste von Rhodos und ganz schwach am Horizont die türkische Küste. Der letzte Teil des Weges verlief durch dichte Kiefernwälder zum Gipfel.